on the road now

Thailand | Laos | Malaysia | Singapur | Bali | Australien | Neuseeland | Fiji | USA | Mexico …

SO SORRY…

… es geht ganz bald weiter im Text und Bild ;O)

Phenom Penh > Siem Reap

Der Bus fuhr gegen 12h los. Es war gigantisch.  Wir konnten etwas vom Inland mitbekommen. Die Leute leben hier sehr sehr einfach.  Die Reisfelder werden mit Ochsenkarren beflügt, überall laufen Kinder herum. Die Menschen leben in einfachen Häusern auf  Stelzen da der Mekong hier und da mal überschwappt. Es gibt keinen festen Boden nur dunkle Erde. Die Wasserbüffel tümmeln sich vor den Häusern in ihnen Schlammpfützen rum, die Menschen sitzen unter ihren Stelzenhäusern im Schatten und spielen,  reden und bereiten das Essen vor… Fast jedes Haus hat ein paar Lebensmittel aufgehängt oder einen kleinen Stand wo sie ihr Hab und Gut und andere Kleinigkeiten verkaufen..

Wir wurden abgeholt…

Und alles ist soooo grün! Überall Palmen, die sich überall durchschlängeln, Bambus an allen Ecken und Kanten. Leider leider hat Jina die wirklich guten Bilder ausversehen gelöscht. Die Bilder hier geben nicht das wieder, was im Text geschrieben steht ;O(

Abends haben wir nicht mehr viel gemacht auf den Markt gegangen, Indisch essen gegangen und dann früh ins Bett- denn für den nächsten Tag haben wir uns für 30$ einen Tuktukfahrer „gekauft“ der uns durch die Ankor Wat Anlage fahren soll…

Phnom Penh (Hauptstadt von Kambocha)–> Nixtutag!Oderzwei?!

In Phnom Penh angekommen, haben wir erst einmal entspannt nichts gemacht. Das wurde auch Zeit. Wir waren ganz schön ausgelaugt vom ganzen Reisen. Wir mussten  erst mal wieder zu kräften kommen :O)

Wir hatten Glück, haben ein sehr gemütliches Hostel gefunden, nette Betreiber, Zentral und günstig… ausruhen, schlafen, essen nixtun war angesagt.

Am nächsten Tag haben wir die Stadt erkundet. Die Menschen hier sind alle sooooo freundlich, hilfsbereit und herzlich, es hat uns sehr gut gefallen. Die alten Wat´s waren so verwunschen, beim angucken hat uns dir Farbe schon beruhigt. Die Hauptstrasse, die direkt neben an liegt,  nimmt man nicht mehr wahr. Keine Ahnung warum. Stille.

Und im Gegensatz zu Saigon, sind die Mopedfahrer hier nicht so aggressiev und hupen die ganze Zeit. Alles in allem war es ein sehr schöner Aufenthalt und wir können uns alle vorstellen noch einmal wieder zu kommen! Trotzdem ist auf den Strassen viel los. Jede und jeder versucht irgendwie ein bisschen Geld zu verdienen. Immer wieder sieht man auch 4-7 jährige Kinder die auf der Strasse betteln, oder etwas verkaufen wollen, immer auf der Hut vor der Polizei die einen wegjagt oder Geld will wenn man erwischt wird.

… am Mekong noch eine kleine Pause und dann haben wir schon wieder unsere sieben Sachen zusammengepackt, um am nächsten Tag aufzubrechen. Es ging zum Ankor Wat ;O)

Ganz und zum Schluss noch ein bisschen Gemeinschaftsgymnastik auf dem Marktplatz. Ein Herr mit Hut läuft rum, sammelt ein bisschen Trinkgeld und dann darf jeder der 2 oder 4 Beine hat mitmachen- kann sich sogar von den bis zu 4 Lehrern und Musiken einen raussuchen :O)

Grenze > Kambocha

Die weitere 3 stündige  Fahrt war für Acky und Lio ein Genuss. Jina dagegen hatte mit einem Sonnenstich (den sie sich bei der Visa- ergatterei zugezogen hatte) zu kämpfen und das auf dem schaukelden Boot in der Sonne. Es gibt bei weitem schönere Orte sich auszukorieren ;O) . Aber die Fische aus dem Fluss waren sehr schnell und eifrig bei der Sache, als es darum ging die Auswürfe von Jina zu verschlingen…. lercker.

Hier ein paar Ausnahmen vom Leben am Fluss.

Aus Bambus werden allerlei Gerüste, Häuser und andere Konstruktioen gebaut

… und von überall her winken uns die Menschen zu

Immer wieder rennen ganze Kinderbanden zum Ufer um uns zuzuwinken, wir sind ein großen Ereignis für sie….

Männer bei der Arbeit

Frauen, Männer, Kinder und Kühe bei der Körperpflege

Lio un Jina beim staunen… ;O)

Can Tho > Chau Doc

Noch am selben Tag- Nachmittag fuhren wir mit dem Bus weiter nach Chau Doc, wir kamen Kambocha immer näher. Mit dem Moped ging es dann halsbrecherisch zu unserem Hostel, es wurde schon dunkel. Eine ganze Horde kleiner Menschen kam auf uns zu, sie wollten Englisch lernen „da waren sie ja bei uns ganau richtig ;O)“…

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder mit einem 2 rädrigen- nein dieses mal 3 rädrig zur Bootsanlegestelle. Denn nun ging es weiter nach Kambocha ;O) Wir freuten uns schon sehr darauf!

Zuerst erklärte uns der junge Mann hier auf dem Bild, dass hier in Chau Doc ein Großteil, der auf den Booten lebenden Menschen unter ihrnen Häuseren Netze befestigt haben. Denn dort sind ihre Fischfarmen. Sie klappen eine Terassen-diele auf und es springen einem 1000de Fische entgegen.

Mobile Häuser mit Fischfarmen unten drunter…

Mit dem Boot ging es dann weiter den Mekong entlang.

Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Grenze zu Kambocha an.

Dies war alles ein bisschen kompliziert, denn der Typ vom Boot wollte von allen Pasagieren die Pässe einsammeln, auf dem Landweg ein Visa besorgen und uns die Pässe an der Grenze wiedergeben. Da wir unsere Pässe nicht abgeben wollten gab es ein bissel ramba zamba auf dem Boot.  20$ sollte ein Visa sein. Wir hatten aber nicht genug Geld dabei und konnten uns zum Glück von 2 Mädels, die aus Polen kamen Geld leihen. Alle Pasagiere hatten es leichter, sie haben ihre Pässe aus den Händen gegeben. Wir dagen müssten ca. 2 km in der Mittagshitze am Uferdschungelrand rennen damit wir unser Visa und den Anschluss von dem Anschlussboot bekamen….

Es sieht nicht heiß aus, auf den Bildern, war es aber. So heiß dass Lio und Jina Ihren Puls im Kopf pochen sahen!

Visa stelle in Kambodia

Am Amt angekommen mussten wir erst mal ein bisschen schmunzeln, es sah eher so aus, wie ein Standesamt… Als wir dann die richtige „Abteilung“ gefunden haben, ging alles recht schnell. Wie in einem schlechten Film, saßen 2 Beamte in einem kleinen, dunklen Raum auf dem Steinboden. Es wurde ein Koffer rausgeholt mit 1000 Stempeln alles lag auf dem Boden rum. Für uns schien es so, als ob es da keine Struktur gab… Es gab sie aber. Eine von den beiden Polinnen schoß ein Foto. Aggressiv guckte einer der Beamten hoch und sagte im Befehlston: „LÖSCHEN:SOFORT!“

Zum Glück war das Boot noch da, alle anderen Passagiere hatten ihren Pass auch zurück mussten allerdings 22$ zahlen und hatten keinen so abenteurelichen Trip, like us ;O)

Ältere Beiträge »