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Bali durch unsere Linse 20 Oktober 2006

Einsortiert unter: Bali — kamikaze4711 @ 11:08 vormittags

Zeromonie

 

Glueckliche Umstaende (Bali) 19 Oktober 2006

Einsortiert unter: Bali — kamikaze4711 @ 7:07 vormittags

Einen Tag vor unserem Abflug war Ackys Reisepass immer noch nicht da. Der Kurrier der normalerweise immer Puenktlich und jeden Tag um 15 Uhr kommt, kam an diesem Tag (der Himmel weiss warum) nicht. Da die Post am naechsten Tag auch noch nihct da war, entschieden wir uns dafuer, zur Fluggesellschaft zu fahren und die Fluege nach hinten umzubuchen. Gegen 11 Uhr riefen wir noch mal im Konsulat an: der Pass ist da!!

So koenten wir den Flug doch wahrnehmen. Ein neues Ticket wurde erstellt – es dauerte bis 11:45 Uhr. Um 12:00 Uhr schliesst das Konsulat also: ab ins Taxi, den Pass abholen. Fuenf nach zwoelf angekommen, die angestellten in der Mittagspause gestoert und durch ueberredung den Pass doch bekommen.

Ab zum Flughafen, da im neuen Pass das indonesicher Visa noch fehlt. Am Flughafen war kein Imigrationoffice. Also mit Sack und Pack 1,5 km zum Buero. 14:45 Uhr: Wir sollen morgen wieder kommen, da es schon geschlossen sei. Nach dem Acky die Dringlichkeit erklaert hat (da der Flug heute Nacht noch geht), hat sich einer der Beamten seine Chance gesehen: “I will help you”. Das Geld was wir bei der Einreise  fuer das Visum ausgegeben haben, sollten wir hier nochmal bezahlen – natuerlich ohne Quittung (aber erst wenn der Chef aus dem Raum ist).

Nach 2 Stunden fuer ein Formular von ca. 20 Feldern, einen Stempel und ne halbe Schachtel Kippen und blanken Nerven bekamen wir doch den Stempel. Zurueck zum Flughafen.

Beim Einchecken bemerkte die Dame, dass das Work & Travel Visum fuer Australien nicht mit der neuen Passnummer uebereinstimmt. Noch 55 min. bis zum Abflug. Nach ca. 30 min hat die australische Botschaft die Aenderung bestaetigt.

Noch ein letztes mal Kontakt mit indonesischen Beamten (00:07 Uhr). Der Pass wurde noch einmal geprueft und wir wurden nochmal befragt. Und dann konnten wir rennen… Am Gate wurden unsere Tickets vom mit uns rennenden Personal geprueft. Wir sassen gerade im Flieger, als der Kapitaen die Turbine anschmiss…

fuer ein Foto hatten wir denn noch Zeit, alles nur fuer euch!

 

Glueck auf (Bali) 17 Oktober 2006

Einsortiert unter: Bali — kamikaze4711 @ 6:25 vormittags

Nach vier Tagen Ubud haben wir uns wieder mit Georg getroffen und sind zusammen in den Sueden gereist. Auf dem Weg zum Dreamland haben wir eine Nacht in Jimberan halt gemacht. Nach einer kurzen Suche kamen nach dem wir durch eine grosse Baustelle gefahren sind an. Der Beach ist geschaffen fuer Surfer und Wasserratten, hohe Wellen, turkises Wasser und weisser Sandstrand.

Am hoechtgelegenden Punkt des Beachses haben wir mit Georg ein kleines Appartement mit super Ausblick aufs Meer ergattert. Abends haben wir uns gemuetlich von Ackys jungem Dasein verabschiedet und haben dick aufgetischt. Wir haben uns den Bauch mit kolinarischen Koestlichkeiten vollgehaun…

Zur Georgs und Ackys Ueberraschung hatte die kleine Kueche die beste Souce fuer Hummer und Krabben aller Zeiten. Nach einigen Bintangs und Arac- Attacks sassen wir noch einige Stunden auf unserer Veranda und genossen die Nacht und die Musik.

Acky: An dieser Stelle sage ich auch noch mal vielen vielen Dank fuer die ganzen Geburtstasgsgruesse!

 

Glueck im Unglueck (Air Saneh) 9 Oktober 2006

Einsortiert unter: Bali — kamikaze4711 @ 10:22 vormittags

Nach drei Tagen Ruhe wollten wir unsere Launen nicht von den Gaunern versauen lassen. Los ging es weiter Richtung Norden zum Vulkan Gunung Batur.

Vulkane haben wir uns anderes vorgestellt. Sie waren schon voller Vergitation. So entschieden wir uns am naechsten Tag weiter zu fahren – mit dem Bemo, ohne die Vulkanbesteigung.

im Bemo

Mit 300 000 Rupiah (ca. 25 Euro) in der Tasche landeten wir in Air Saneh. Laut Reisefuehrer ein schoener Ort am Strand. Leider kein Strand, kein Restaurants und keine Bank weit und breit. Wir suchten eine Imbissbude auf, um danach am Strassenrand auf einen Bemo zu warten. Mit schlechter Laune und auf der Suche nach einem Automaten winkten wir einem Jeep zu in dem Touris sassen. Zufaellig waren es zwei deutsche, die noch zwei Plaetze fuer uns frei hatten.

ralf aus muenchen, saesshaft in spanien georg aus muenchen

Ginchen begruesste Ralf und Georg mit den Worten: “euch schickt der Himmel”. Mit drei ungenauen Landgarten fuhren wir mitten durch Bali nach Osten (Padang Bai). Die Fahrt war witzig und Ginchen konnte ihr Bestes als Reisefuehrerin geben.

Am Abend in Pagang Bai angekommen (nach dem Besuch eines defekten Geldautomates) Checkten zuerst die Beiden in ihr Luxushotel ein: “da geht einiges”. In der Nachbarschaft wollten wir uns eine billigere Bleibe suchen. Ohne lange Ueberlegung buchten die Beiden fuer uns auf ihrer Anlage & Kosten ein Bungalow fuer uns mit. Mit dem bekannten komischen Gefuehl im Bauch nahmen wir die nette Einladung an. Das bedeutete:

  • heisses Wasser
  • Badewanne
  • Foen
  • Toilettenpapier
  • harte Matratze
  • Minibar
  • Klimaanlage
  • vergoldete Lampen
  • Pool mit Meerblick
  • Abendbuffet mit balinesischem Tanz
  • beleuchteter Palmengarten
  • etc

fruehstueck am pool mit meerblick sorry, toilettenpapier war schon im gepaeck ;)
Wir hatten einen sehr lustigen Abend mit Bier, Wein und Fruchsaeften ;-) .

Am naechsten Morgen, nach dem Fruehstueck und eine Runde im Pool loesten die Beiden wie immer ihre schwerigste Frage des Urlaubs: “bleiben wir hier oder reisen wir weiter?” Nach 1,5 h Ueberlegungen sassen wir zusammen im gecharteten Speedboat nach Nusa Lembogan. Wie immer haben sie sehr zuvorkommend die Transportkosten uebernommen.

Dort angekommen und nach dem Mittagsessen ging es fuer uns vier auf die Suche nach einer Bleibe. Die Beiden fanden ihr Glueck zwei Buchten weiter in einem Luxusbungalow (fuer das 20 fache unseres Preises ;-) ). Wir fanden unser Glueck in einem zweistoeckigen Haeuschen mit Ausblick auf’s Meer und Sonnenuntergang.

Nusa Lembogan ist eine kleine Insel auf der es kaum Autos gibt (ca. 3). Rund um die Insel wird Seetang angebaut, der fuer Kosmetika und Medizin verwendet wird. Zum Schnorcheln muss man mit dem Boot rausfahen. Das Wasser ist erfrischend kalt und Glasklar.

Seetang

Nach 2 Naechten fuhren wir wieder zurueck nach Bali (Ubud). Hier verabschiedeten wir die Beiden nach einem lustigen Abend mit unseren alten Bekannten aus Ubud.

Hier noch einmal an Ralf und Georg:
Danke fuer alles, es hat Spass gemacht, vor allem das Bierchen am mittag & das Autowandern.

Wir warten weiterhin auf Ackys Reisepass! “Da geht gar nichts!”

 

Neues Spiel neues Glueck (Denpasar) 6 Oktober 2006

Einsortiert unter: Bali — kamikaze4711 @ 2:25 nachmittags

Schon vor dem Wecker waren wir, nach einer kurzen Nacht auf den Beinen – schlimmer als gestern kann der Tag ja nicht werden.

Nach einem wunderbaren Fruehstueck unserer einfuehlsamen bungalowanalgen Besitzer ging es wieder zuerueck nach Denpasar. Nein – dieses mal nicht mit dem Bemo, aber trotzdem nach langen Verhandlungen mit dem ueberteuerten Taxi.

Um 11:00 Uhr sind wir im Konsulat in Denpasar und erzaehlen natuerlich die Wahrheit. Es war nichts Neues fuer sie (weder die Gaunerei noch die Staatsgaunerei). Zu den Formularen werden Passbilder benoetigt.

11:30 Uhr, wir laufen zu dem vom Konsulat empfohlenen Fotostudio (schliesslich muss das Foto biometrisch und massgetreu sein) – man fuehlt sich wie in Deutschland. Nach dem Acky sich schick gemacht hat und auf dem Fotostuhl sass: Maschine kaput! Also, zurueck zum Konsulat, bevor sie um 12:00 Uhr schliesst. Situation mit dem Konsulat geklaert. Es geht mit dem wartenden Taxifahrer zum entlegendem Studio. Um dem genauen Weg zu erfahren halten wir am ersten Studio an.

Freude, die Maschine ist repariert, Acky wieder in Position: Maschine wieder defekt. Also rein in das Taxi, Fotos schiessen und nach ca. 30 Min. Photoshopbearbeitung, das Ergebnis:

ohne Worte...

Zurueck zum Konsulat und weiter zur Fluggesellschaft. Die Tickets koennen erst nach der Erstellung des Passes (ca. in 2 Wochen) neu ausgestellt werden.

Auf dem Rueckweg wollte uns der Taxifahrer auch helfen: “i will help you”. Und fuer den naechsten Tag eine reduzierte Weiterfahrt oder ein Motorad ausleihen. Nach unserem Vorschlag uns heute schon zu helfen und den ueberteuerten Fahrpreis zu reduzieren war die Diskussion beendet.

“I will help you” bedeutet in Bali “ich will dein Geld”.

So lernen wir jeden Tag dazu. Jeder Balinese, dem wir diese Geschichte erzaehlt haben, hatte eine aehnliche Geschichte zu berichten:

  • unsere Hostelbesitzer wurden um Geld & Auto erleichtert
  • unser Taxifahrer nach einem Magic-drink bei einer Massage um 100 Mio Rupiah erleichtert.
  • unser deutschsprechnder koreanischer Nachbar (mit seinem Handy wir die Kreditkarten sperrten) 20 000 Euro.

Und die Liste wird laenger und laenger und wir gehoren nun auch dazu.

 

 
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