Der letzte Stop in Malaysia soll die Insel Pulau Tioman im Osten sein. Nach 6 Stunden Busfahrt (von KL) erreichten wir die Hafenstadt Mersing. Nach einer Nacht aufenthalt, ging die Reise weiter mit dem Boot (1,5h).
Pulau Tioman ist die groesste Insel an der malaysischen Ostkueste. Sie zaehlt ca. 2000 Einwohner, wobei sich der Hauptkern der Insel in Kampung Tekek befindet. Hier gibt es eine kleine Schule, die Polizei, die Muellverbrennung, ein kleines Krankenhaus, eine Landepiste & in Baeumen haengend schlafende Flughunde.
Die Insel gliedert sich in verschiedene Strandabschnitte. Das Leben spielt sich nur entlang der Kueste ab, denn das innere der Insel besteht aus Dschungel. Es gibt eine schmale ausgbaute Strasse entlang der Kueste, die von den Einwohnern mit Mopeds befahren wird. Eine weitere Strasse fuehrt vom Westen nach Juara (eine Bucht im Osten). Paraell dazu gibt es einen Wanderweg der quer ueber die Insel fuehrt.
Um die Kueste vor Zerstoerung durch den waschsenden Tourismus und den Bootsverkehr zu schuetzen, wurde sie 1994 zum Marinepark und somit zum Naturschutzgebiet erklaert. Im Umkreis von 3 km rund um die Insel darf nun nicht mehr gefischt werden.
Nicht nur auf dem Festland sondern auch hier bestimmen die Malayian, die zur muslemischen Releigionsgemeinschaft gehoeren das Geschehen. Hier gibt es kaum Chinesen (ausser Urlauber) oder Inder. Jeden Tag ruft der Imam (es gibt eine Moeschee) zum Gebet auf.
Auf dem Weg vom Pier (Air Batang) zum Bungalow begehneten wir einem 150 cm langen & ca. 40 cm hohen Waran. Bevor wir die Kamera zucken koennten war er schon ueber alle Berge. Zum glueck begegneten uns immer wieder kleinere Warane:
Zwischen einem franzoesichem und tschesichem Travellern quartierten wir uns ein (Bungalow mit Meerblick, 2 Schritte zum Strand). Ginchen war keine 2 Minuten im Meer, da wurde sie schon von einer Feuerqualle attakiert. Das wars erstmal mit Meer. Nach einem netten Abend mit den franzoesichen Nachbarn, haben wir den Treck durch den Dschungel nach Juara gemacht. Zuerst kamen wir an einer verlassen Kautschukplantage vorbei. Dann ging es ca. 500m ueber schmale Pfade den Berg hinauf. Unterwegs koennten wir tropischen Voegeln lauschen. Mit dem Fernglass A- und B-Hoernchen in den Baumwipfeln beobachten. Immer wieder kreuzten grosse, bunte Schmetterlinge unseren Weg. Beinahe waeren wir ueber dieser weisse Wuermerversammlung gestolpert.
Natuerlich waren nicht nur wir unterwegs, sondern auch Spinnen, Schnecken und anderes Kleinvieh.
Das trposche Klima und die 100%ige Luftfeutigkeit machte uns einwenig zu schaffen. Nach 2,5h Wanderung verloren wir bestimmt auch 2,5 Liter Fluessigkeit. Aber wir wurden belohnt: weisser Sandstrand, klares Wasser, hohe Wellen …
… & Kokosnusspalmen, an denen wir uns zur Erfrischung bedienten.
Nach etwas Schnorcheln und einem Mittagsessen muessten wir schon zurueck. Auf halben Weg ueberraschte uns ein tropischer Regen. Es war so laut, dass man nichts mehr hoeren koennte ausser Regen. Selbst wir muessten uns anschreien. Es war schoen warm, erfrischend und als wir zuhause ankamen sahen wir aus wie begossene Pudel.
Da wir einen eigenen Bungalow hatten, haben wir uns schon auf selberkochen eingestellt. Das war auch gut so, denn waehrend unseres Aufenthaltes zeigte der Mond den Ramadanmnonat an. Alle Restaurants machten erst nach Sonnenuntergang (19:00h) auf. So backten wir jeden morgen unser eigenes Brot, fluegten Kokosnuesse & Mangos. Auf 19 Uhr haben sich alle gefreut auch wir
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Es gab einen Einheimischen der in seinem Imbiss indisch servierte.
Jeden zweiten Tag liefen wir ins Dorf, machten unsere Besorgungen im Dutyfreeshop und assen bei ihm. Zwei Tage vor unserer Abreise wollten wir wieder einmal dort essen. Um 19:00 Uhr angekommen, wollten wir warten bis die Familie gegessen hat. Die Familie lud uns spontan zum Mitessen ein. So sassen wir mit den 4 Kindern (3 Monate, 3, 8 & 14 Jahre), der Oma, einer Nachbarin, einem Angestellten und den Eltern um den ueppig gedeckten Tisch.
Nach einem Faulenztag und Lagerfeuer am Strand sassen wir mit Martini & selbst geklauten Limonen und staerkten uns fuer den naechsten Tag. Nun wollten wir an der Kueste entlang ueber den Dschungelpfad den Norden der Insel erkunden. Nach jedem Dschungelabschnitt kamen kleinere einsame Straende – ideal zum Schnorcheln und Relaxen.
Es hat uns sehr gut getan nicht jeden zweiten Tag den Ruecksack zu packen um weiter zu ziehen. So koennten wir eine Woche lange das Chaos wueten lassen. Waehrend des Aufenthalts bekamen wir eine Menge Besuch: riesen Ratten, Franzosen, Froesche im Bad, Spinnen, Matthias & Moni, Fledermaeuse, Schmetterlinge, ein Hund, ein Australier, Katzen und Affen.






































