Noch am selben Tag- Nachmittag fuhren wir mit dem Bus weiter nach Chau Doc, wir kamen Kambocha immer näher. Mit dem Moped ging es dann halsbrecherisch zu unserem Hostel, es wurde schon dunkel. Eine ganze Horde kleiner Menschen kam auf uns zu, sie wollten Englisch lernen “da waren sie ja bei uns ganau richtig ;O)”…


Am nächsten Morgen fuhren wir wieder mit einem 2 rädrigen- nein dieses mal 3 rädrig zur Bootsanlegestelle. Denn nun ging es weiter nach Kambocha ;O) Wir freuten uns schon sehr darauf!


Zuerst erklärte uns der junge Mann hier auf dem Bild, dass hier in Chau Doc ein Großteil, der auf den Booten lebenden Menschen unter ihrnen Häuseren Netze befestigt haben. Denn dort sind ihre Fischfarmen. Sie klappen eine Terassen-diele auf und es springen einem 1000de Fische entgegen.
Mobile Häuser mit Fischfarmen unten drunter…
Mit dem Boot ging es dann weiter den Mekong entlang.


Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Grenze zu Kambocha an.


Dies war alles ein bisschen kompliziert, denn der Typ vom Boot wollte von allen Pasagieren die Pässe einsammeln, auf dem Landweg ein Visa besorgen und uns die Pässe an der Grenze wiedergeben. Da wir unsere Pässe nicht abgeben wollten gab es ein bissel ramba zamba auf dem Boot. 20$ sollte ein Visa sein. Wir hatten aber nicht genug Geld dabei und konnten uns zum Glück von 2 Mädels, die aus Polen kamen Geld leihen. Alle Pasagiere hatten es leichter, sie haben ihre Pässe aus den Händen gegeben. Wir dagen müssten ca. 2 km in der Mittagshitze am Uferdschungelrand rennen damit wir unser Visa und den Anschluss von dem Anschlussboot bekamen….

Es sieht nicht heiß aus, auf den Bildern, war es aber. So heiß dass Lio und Jina Ihren Puls im Kopf pochen sahen!
Visa stelle in Kambodia
Am Amt angekommen mussten wir erst mal ein bisschen schmunzeln, es sah eher so aus, wie ein Standesamt… Als wir dann die richtige “Abteilung” gefunden haben, ging alles recht schnell. Wie in einem schlechten Film, saßen 2 Beamte in einem kleinen, dunklen Raum auf dem Steinboden. Es wurde ein Koffer rausgeholt mit 1000 Stempeln alles lag auf dem Boden rum. Für uns schien es so, als ob es da keine Struktur gab… Es gab sie aber. Eine von den beiden Polinnen schoß ein Foto. Aggressiv guckte einer der Beamten hoch und sagte im Befehlston: “LÖSCHEN:SOFORT!”
Zum Glück war das Boot noch da, alle anderen Passagiere hatten ihren Pass auch zurück mussten allerdings 22$ zahlen und hatten keinen so abenteurelichen Trip, like us ;O)