on the road now
Thailand | Laos | Malaysia | Singapur | Bali | Australien | Neuseeland | Fiji | USA | Mexico …Schwimmende Märkte die 2te (Phong Diem)
Der schwimmende Markt in Cai Rang, wo Händler ihre Ware an den Mann und die Frau brachten hat uns schon beeindruckt. Als wir aber auf dem Markt von Phong Diem angekamen, haben wir uns erst einmal zurückgelehnt.
Denn owohl alle Menschen (ein paar ausgeschlossen ;O) ) arbeiteten, herrschte eine besondere Stille. Es kam uns vor als wenn alles in Zeitlupe geschah. Und ehe wir uns versahen war unser Bootsführer schon mitten im Geschehen.
Er mannovrierte genau wie alle anderen Boote gaaannnzzzz lllllaaaannnngggsssaaaammmmm durch die Masse. Hier und da stießen wir mal an ein anderes Boot, was den Bootsherren des anderen Bootes aber überhaupt nicht kratze. Jeder Stieß an andere Boote, aber die Leute waren trotz alledem total freundlch zu einander. Es schien für uns so, als ob es keinen Konkurezkampf zwischen den Händlern gab, alle erzählten sich etwas oder lachten miteinander…
Trotz der vielen Menschen und Tiere auf dem Wasser war es so entspannend und überhaupt nicht stressig. Über allen lag eine ruhige Athmosphähre. Bis es auf einmal schwarz am Himmel wurde. Da wurden die Vietnamesen auf einmal ganz flink. Jeder kramte aus irgendeiner Ecke eine Plastikplane oder Plastiktüte, schmiss sie über die Ware und sie bauten sich selber einen Unterschlupf.
Wir hatten das Glück das unsre Bootschef uns ein Dach baute, so konnten wir in Ruhe weiter gucken. Unser kleiner Zwischensnack war eine Minni Melone, die wir mit Gestiken und Mimiken erwarben. Es war ein tolles Erlebnis.
Nach dem sich der Himmel (es kam kein Tröpfchen vom Himmel) wieder gelichtet hat, bauten die Leute in aller Seelenruhe ihre Planen wieder ab, ohne sich im geringsten zu beschweren. Nach ca. 1,5 Std. fuhren wir weiter. Total geflasht von den Erlebnissen und Eindrücken. Aber wir sollten unsere Zeit zum verdauen der Eindrücke bekommen…..
HCMC -> Can Tho (schwimmende Märkte Nummero 1)
Es sollte nicht das letzte schöne Erlebnis bleiben. Nach drei Nächtchten am Meer gingen wir morgens noch schön gemütlich Krebs essen und fuhren dann mit dem Liege Bus zurück nach Saigon.
Das war echt total super! Wenn man mal keine Lust mehr hatte zu lesen oder zu reden, konnte man rausgucken oder schlafen, dass war echt luxus pur ;O) Und wir kamen dem Mekong schon immer näher ;O)
Von Saigon aus ging es weiter nach Can Tho. Das hat noch mal locker 6 Stunden gedauert…. Wir sind mit dem Lokel bus gefahren, es war nicht sehr leicht sich zurechtzufinden, wir haben es aber geschafft, sind für wenig Geld mit-und wie die Vietnamesen gereist…
Man kann sich schlecht vorstellen, wie es aussieht auf den Bahnhöfen… Es richt anders, es ist ein Gewimmel usw.
Abends sind wir in Can Tho angekommen, haben uns ein Zimmer mit Ausicht auf den Mekong genommen ;O) Später sind wir dann noch ganz entspannt etwas essen geganagen- und früh ins Bett, da wir für den nächsten Tag eine lange Mekontour geplant hatten.
Um 4:30h standen wir auf, damit wir ein kleines Boot für die Tour suchen konnten. Wir fanden einen sehr alten Mann mit Buckel, der uns die weiteren Stunden begleitete. Wir teilten unser Frühstücke (Kekse) mit ihm und fuhren, während hinter uns die Sonne aufging. Es war eine Welt für sich. Am Ufer des Mekongs, der hier noch sehr breit war wurden die Menschen wach, wuschen sich im Wasser des Mekongs, putzten ihre Zähne usw.
Ein Sonnenaufgang mit Herz ;O) Es war wirklich eine ruhige Welt für sich. Außer das rattern des Moters. Wir schaukelten hin und her… und als wir nach ca. 1 Std. am 1sten Marked ankamen, wurden wir von einem Mann mit „Kaffeboot“ überfallen. Jetzt saßen wir auf dem großen weiten Wässern Vietnams, schlürften einen leckeren Vietnamesischen Kaffe (Ihr könnt euch gern mal bei uns einladen, wir haben und so kleine „Kaffepottaufsatz-Maschienchen“ gekauft- weil so lecker…) und konnten das Treiben beobachten.
Die fliegenden Märkte sind echt unvergesslich für uns. Die Menschen leben, spielen, essen und arbeiten auf ihren Booten.
Das saftige grün kurz nach dem Sonnenaufgang ist genau so unvergesslich. Da hier gerade Regenzeit ist kann man schön sehen, was für eine Kraft in der Natur steckt.
Es war schön zu sehen, wie einfach die Menschen hier noch leben. Und obwohl sie fast nichts besitzen sind sie so zuvorkommend und freundlich- herzlich!
Wir fuhren mit unserem tuckerböötchen weiter und auf einmal wurde es dunkel… aber dazu beim nächsten mal mehr ;O)
Die schwimmenden Märkte sind ca 6km südwestlich von Can Tho. Hier versammeln sich morgens nach Sonnenaufgang die „großen“ Handelsboote, die ihre Ware an die kleineren Boote weiterverkaufen. Um erkenntlich zu machen, was auf welchem Boot angeboten wird, hängt an jedem Boot ein Stock mit der jeweiligen Ware. An dem einem hängen Süßkartoffeln, an dem anderen ein Bund Krebse und an wieder andern ganze Melonenfrüchte.
Hier verkauft ein Großhändler Bananas an eine Frau. Nebenan ein Kokusnußhändler.
Wir fuhren mit unserem tuckerböötchen weiter und auf einmal wurde es dunkel… aber dazu beim nächsten mal mehr ;O)
Vom Wasser zum Sand zur Ruhe ;O)
Es war so herrlich. 1 oder 2 Meter vom Meer entfernt zu schlafen, morgens hörte man nur ein paar Vögel, der Himmel war blau, es war nebelig und sooo ruhig. Nach der ersten Nacht waren wir alle drei schon viel entapannter! Wir schruppten uns mit Meeressalz- und auch unsere Klamotten der ganze Dreck von den Städten sollte runter ;O) So haben wir alles gewaschen und das Bad als Wäschekammer umfuntioniert…
Tagsüber war es immer sehr heiß. Da wir heute einen Ausflug zu den Sanddünen geplant hatten, haben wir es auf den Nachmittag verlegt. Für ca.30$ mieteten wir uns einen klapprigen Jeep plus Fahrer. Auf dem Weg zu den Dünen legten wir eine sehr schöne landschaftliche Strecke zurück. Irgendwie kam es uns aber nicht so vor, als ob wir in Vietman sind. Wir hatten es uns irgendwie anders vorgestellt…
Als wir dort ankamen waren wir begeistert. Wir hatten zwar auf unserer Reise schon das Geschenk, dass wir viele Dünen beklimmen und den Ausblick genießen konnten. Das Phänomen, was sich hier abspielte hatten wir noch nicht zu Gesicht bekommen: Strahlend blauer Himmel, Wolken, weißer Sand; am Dünenende saftig grüne Flächen bestückt mit kräftigen Seerosen auf einem See. Wir hätten Stundenlang weiter auf dem Dünenkamm spazieren können!
Immermal wieder zwischendurch eine kleine Pause, denn es war ziemlich heiß. Gott sei Dank waren die Wolken da ;O)
Und dann gab es zum Abschluss ein paar körperliche Ertüchtigungen. Sehr Anstrengend und Schweißtreibend aber sehr sehr lustig :O)
Unser armer Fahrer musste so lange auf uns warten., und dann ging bei der Weiterfahrt auch noch der Jeep kaputt. Immer wieder, auch während der Hinfahrt musste der Fahrer aussteigen und im Moterraum rumhandtieren. Aber jetzt – hier, wo es doch schon langsam dämmerte…. Schnell ein paar Stoßgebete in den Himmel geschickt und der Moter lief wieder.
Der Mond schien helle und wir machten noch einen Abstecher zu den roten Sanddünen. Es war besonders schön, da die Dünen kleiner aber höher waren und der Mond über ihnen schien. Abends langen wir alle erschöpft im Bett, haben dem Meeresrauschen gelauscht und gelesen. Ein schöner Tag ging zu Ende.
PHO… / MUI NE / Strand, Sand & Sonne
Hunger hatten wir. Wie immer wollten wir mal die typische Landeskost ausprobieren… Wir liefen also ein bisschen durch die Gassen, bis wir einen kleinen Imbiss – draußen auf der Strasse, mit minni Stühlen und minni Tischen gefunden haben.
Das ganze lag an einer STARK befahrenen Strasse. Der Schuhputzer-junge half uns beim Übersetzten. Es gab P(H)O die leibspeise der Vietnamesen. Jeder von uns bekam einen Pott Suppe, einen groooßen Pott! Wir fingen an zu essen und fanden: Herzen, Leber, Nieren, und nicht defirierbares irgendwetwas, Knochen usw. Das Fleisch sammelten wir auf einem extra Teller, den Rest aßen wir brav. Gut fand die Köchein unser Verhalten nicht, denn als wir bei unseren Nachbarn in die Suppe guckten hatten die nur die Hälfte von unserer Fleischeinlage drin.
Naß geschwitzt von oben bis unten, fanden wir aber eine Hütte in Mui Ne, so nah am Meer, dass wir Nachts dachten, unsere Köpfe liegen im Wasser. Einmal keine hupenden Moppeds zu hören tat sooo gut ;O)
Erst mal eine schöne Abkühlung und dann was leckeres futtern gegangen. Bis in den 90iger Jahren war Mui Ne ein armes Fischerdörfchen. Da es hier aber schöne große Sanddünen gibt kommen immer mehr Touristen ins Städtchen. Immernoch wird hier die berühmte Fischssouce “ nuoc mam“ gebraut- was erbärmlich stinkt! Von der Souce, vom Fischfang und von den Touristen erlangen die Einheimischen hier ihrn Unterhalt.
Vietnam… Ho-CHi-Minh-Stadt (Saigon) / flash
Mit dem Visa hat alles geklappt. So klingelten morgens früh um 4.30h drei Handys zum Aufbruch Richtung Osten. Für ca. 40€ in 2 Std. Der Sonnenaufgang von hoch oben war wunderschön.
Von einer Großstadt in die nächste. Mit 6 mil.Einwohnern ist Saigon nicht gerade sehr klein. Zumindest kommt es einem so vor wenn man sich auf den Strassen der Stadt bewegen will. Alle- wirklich alle sind hier mit moppeds unterwegs. Das sich die heutige Ho- Chi- Minh -Stadt einst aus kleinen von Sümpfen und Wäldern entwickelte und jahrelang unauffällig war, kann man sich heute nicht mehr vorstellen! Mitter der 60iger Jahre zogen die Amerikaner in Saigon ein und veränderte massiv das Stadtbild. Heute noch sprachen wir mit traumatisierten Frauen auf der Strasse, die Ihre Famielien verloren oder welche zerissen wurden. Parallel dazu wimmelt es in allen Ecken vor hektischem Treiben. Die Stadt wächst und wächst.
Seit Anfang der 90iger zieht die Stadt aus allen Ländern Besucher an. So auch uns :O) Obwohl es auf den Bildern nicht so aussieht, es war super heiß in der Stadt. Und laut.
Wir fanden ein gemütliches kleines Zimmer für 3 Personen für nur 8$ mit heißer Dusche (was ja sooo gut tut zwischendurch, auch in der Hitze heiß zu duschen. Mit der Meinung stand Jina aber alleine auf weiter Flur…) Nach einem Päuschen und einer vorläufigen Banana-pause gingen wir auf Erkundungstour durch die Stadt.
Und alles, wirklich alles wird auf den Motorbikes transportiert. Riesige Fensterscheiben, hochgestapelte Bierkisten, die Ernte der Woche uns so weiter. Unserer Meinung nach gibt es auch keine Regeln im Strassenverkehr. Es scheint als ob jeder so fährt wie ihm es am besten passt. Es herrscht das Darwinsche Gesetzt, der Stärkere gewinnt. Wir mussten es also den Vietnamesen abgucken. Sie liefen einfach. Ohne nach rechts und links zu schauen über die Strasse. Wer stehen bleibt, der bekommt Probleme; auf Stillstand ist auf der Strasse keiner vorbereitet… Manche Mensche fahren ihre ganze Familie auf den Bikes spazieren… Hunde, schlafendes Babys, da ist alles dabei :O)
Aber das Leben hier scheint nicht leicht zu sein. Frauen versuchen bei den Touris Reiseführer zu verkaufen, laufen den ganzen Tag mit einem Gewicht von ihrem eigenen Körpergewicht rum. Andere versuchen es als Fahrradtaxis und denen macht die Politik einen Strich durch die Rechnung. Die Stadt vergrößert sich so schnell, dass die sportlichen Männer immer mehr verdrängt werden. Überall gibt es Verbotsschilder- in den Straßen, in denen die Taxis nicht mehr fahren dürfen und diese werden täglich mehr… Immer wieder laufen einem Frauen über den Weg, mit Säuglingen auf dem Arm. Sie versuchen oftmals ihre Taschentuch- oder Kaugimmipackung loszuwerden und das bis spät in die Nacht.
